
Osmose auf Booten und Yachten: Fakten und Legenden
GFK, glasfaserverstärkter Kunststoff, oder besser GFK (faserverstärkter Kunststoff), ist wohl das ideale Material für den Bootsbau: Es ist leicht, recht stabil, vergleichsweise günstig in der Verarbeitung, ermöglicht die Herstellung fantastischer Formen und ist wartungsarm. Doch es hat auch seine Schattenseiten.
Eine Reihe von Feuchtigkeitsmessungen kann bei Bootsbesitzern Panik auslösen, wenn Osmose festgestellt wird.
Darüber hinaus kursieren auch 50 Jahre nach der Verwendung dieses Materials im Schiffbau noch immer die unterschiedlichsten Missverständnisse über die Osmose in Booten und Yachten, sogar unter „Spezialisten“.

Gutes Video über Osmose und ihre Zerstörung!
Was ist Osmose?
Osmose ist, einfach ausgedrückt, der Übergang einer Flüssigkeit durch eine Membran, die leicht durchlässig ist, auf die andere Seite der Membran, wo sich eine andere Flüssigkeit befindet.
Dieses Phänomen tritt in einer bestimmten Richtung auf: von der Stelle mit der geringsten Dichte zur Stelle mit der höchsten Dichte. Bäume nutzen diese Methode, um Wasser aufzunehmen.
Wie Osmose an den Rümpfen von Booten und Yachten auftritt
Häufig stellen wir jedoch fest, dass kleine Polyesterpartien nicht vollständig ausgehärtet sind (beispielsweise durch zu schnelles Auftragen der Mischung) und dass sich kleine Luftblasen im Polyester befinden (diese werden normalerweise während der Verarbeitung mit einer Rolle herausgedrückt). Kommen diese Produkte mit Wasser in Kontakt, binden sie dieses und es bildet sich eine saure Lösung, die dichter (konzentrierter) ist als das ursprüngliche Produkt und dadurch deutlich mehr Wasser aufnimmt.
Tolles DIY-Projekt für kleines Budget!
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